Wie dich deine Angst davon abhält dein Potenzial zu entfalten

Wir alle haben Ängste, die uns regelrecht ausbremsen und blockieren wollen. Wir würden gerne dies oder jenes tun, wenn da nur nicht diese Angst wäre. Damit wir unsere Ängste überhaupt überwinden können, müssen wir uns ihnen erst mal bewusst werden. In diesem Artikel stelle ich dir 4 versteckte Blockaden vor, die ich aus meinem eigenen Leben kenne.

Das Entwickeln innerer Stärke und das Überwinden eigener Ängste ist eines der wertvollsten Dinge, nach denen wir im Leben streben können. Davon profitierst nicht nur du selbst, sondern auch deine Mitmenschen. Und „Stärke“ bedeutet hier nicht, sich über andere zu stellen. Ganz im Gegenteil, wer innerlich stark ist und weiß wer er ist, der begegnet anderen auf Augenhöhe.

Dafür musst du zuerst verstehen, dass dein Wert nicht von irgendwelchen Maßstäben dieser Welt abhängt – weder von deinem Aussehen noch von deinen Beziehungen oder deinem beruflichen Erfolg. Dein Wert liegt alleine in deiner Existenz begründet. Es ist vergleichbar mit einem Baby. Obwohl es nichts leistet, ist es für seine Eltern dennoch sehr viel Wert. Das Problem ist also nicht dein Wert, sondern deine Angst. Sie ist es, die dich von allem Möglichen abhalten will, weil sie nicht möchte das du neue positive Erfahrungen machst, die deinen Wert verdeutlichen.

Wachstum durch Umsetzen und Überwinden

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie viel Mut es kostet eigene Vermeidungsstrategien aufzugeben und das was uns Angst macht anzuschauen und zu überwinden. Doch genau da, wo die Angst liegt, da liegt auch ganz viel Potenzial begraben innerlich zu wachsen. Und ein Stückchen mehr zu der Person zu werden, als die wir gedacht sind.

Heute möchte ich eine Sache mit dir teilen, die ich auf meinem Weg gelernt habe und die mir in manchen Bereichen schon sehr viel weitergeholfen hat:

Wir wachsen erst, wenn wir das, was wir Wissen auch Umsetzen.

Wenn du es also auch satt hast, dich von deinen Ängsten bestimmen zu lassen, dich ständig anzupassen und mit angezogener Handbremse zu leben, dann gibt es nur einen Weg:

Komm so schnell wie möglich ins TUN und stelle dich deinen Ängsten.

Ängste lösen sich nicht durchs DENKEN und oftmals auch nicht durchs REDEN. Des Weiteren gehen Ängste leider nicht einfach von alleine weg.

Die meisten Ängste lösen sich NUR durchs HANDELN, und zwar indem du dich deiner Angst stellst. Das bedeutet, du musst in die Situation gehen, die dir Angst macht und das unangenehme Gefühl für eine Weile aushalten – so lange bis es sich irgendwann verändert.

Das gelingt nicht immer und nicht immer gleich gut. Wichtig ist eine Portion Entschlossenheit es immer und immer wieder zu probieren und nicht aufzugeben.

Vier Indikatoren für verborgene Blockaden

Erst wenn du handelst, kann dein Gehirn die wertvolle Erfahrung machen, dass die Ängste, die du hast und die dich davon abhalten wollen dein Potenzial zu entfalten, nicht der Realität entsprechen.

Ein sehr guter Indikator, woran du deinen persönlichen Handlungsbedarf erkennen kannst – sprich deine unbewussten Ängste und Blockaden – ist, wenn dir dein Inneres Sätze sagt wie:

  • „Das geht nicht“
    Dahinter versteckt sich oft die Angst vor dem Scheitern „Ich habe riesige Angst davor zu versagen/einen Fehler zu machen und ich will dieses unangenehme Gefühl und diese Spannung, nicht zu wissen ob ich es hinkriege, nicht aushalten. Hier lohnt es sich an der eigenen Frustrationstoleranz zu arbeiten und sich ehrlich zu fragen: “Ist diese Aufgabe wirklich nicht zu lösen, oder bin ich einfach nur zu ungeduldig?”
  • „Das kann ich nicht“
    Dieser Glaubenssatz ist ähnlich wie Punkt 1 und eine Form von „Ich habe Angst davor zu versagen und mich dann zu blamieren.” Die Folge dieser Einstellung ist, das man die Verantwortung gerne und schnell an andere abgibt, weil man sich selbst zu wenig zutraut. Das Motto lautet: Wenn man es gar nicht erst probiert, dann kann man auch nicht scheitern und muss sich als Folge nicht klein und dumm fühlen. Personen mit dieser Haltung leben immer unter ihren Möglichkeiten und verpassen viele Weiterentwicklungschancen.
  • „Ich bin nicht gut genug
    Auch eine super Ausrede für alle die wie ich früher und manchmal auch heute noch am liebsten passiv bleiben. Dahinter steckt die Überzeugung, alle anderen können alles besser, sind schlauer, schöner usw. Man probiert also vieles was einem liegt und wo man sich weiterentwickeln könnte gar nicht erst aus, weil es ja schließlich immer jemanden gibt der etwas besser kann. Dahinter versteckt sich die Angst, nicht zu genügen, von anderen abgewertet zu werden und sich zu blamieren.
  • „Was denken die anderen“
    Die wohl größte Bremse im Leben vieler Frauen. Auch wenn ich persönlich bei diesem Satz auch noch nicht am Ziel bin, so habe ich inzwischen doch gelernt, dass es völlig egal ist was die anderen denken. Das ist nicht mein Problem, sondern oft hat die Person, die uns abwertet (gedanklich oder verbal) ein Problem – und zwar mit sich selbst. Und genauso wie nicht jeder Mensch Bananen mag, obwohl diese genial sind, wird auch nicht jeder toll finden, was du machst oder wie du bist. Mehr Infos zu diesem Thema findest du in meinem Artikel “Warum es dir egal sein muss, was andere über dich denken”

All diese Sätze spiegeln deine Angst wider – Angst vor Ablehnung, Angst zu versagen, Angst vor Fehlern usw.

Diese Erkenntnis alleine löst die Angst zwar nicht auf, aber das Bewusstwerden dieser ausbremsenden Glaubenssätze und der dahinterstehenden Angst ist der erste Schritt in die Freiheit.

Und jedes Mal, wenn du dich dazu entscheidest, deinen Ängsten nicht nachzugeben, schrumpfen sie ein Stückchen und du entwickelst dich weiter und bekommst mehr Lebensqualität.

Deswegen ist es so wichtig, dass wir unsere Komfortzone verlassen. Vor allem wir Frauen wollen es oft allen Recht machen und geraten aus Angst irgendwo anzuecken häufig in eine falsche Passivität.

Ich glaube das so viel Kraft, Wachstum und Freiheit im Überwinden liegt und wünsche dir viel Kraft beim Losgehen. Fang am besten gleich damit an und stelle dich einer Sache die dir heute Angst macht.

Ich hoffe sehr, dass dich dieser Blogpost ermutigt hat, dich nicht so sehr von deinen Ängsten einschränken zu lassen!

Hinterlasse mir gerne ein Kommentar unter diesem Beitrag und berichte mir wie dir der Artikel gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

Sei mutig & stark
Vanessa

Vanessa

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